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Ihr Moderator ist Bertram Köhler




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 Einträge: 24 | Aktuell: 20 - 16Neuer Eintrag
 
20


Name:
Bill Livingston (@bill-livingston@eb.de)
Datum:Mi 20 Mai 2015 09:55:46 CEST
Betreff:Allgemein
 

Hallo Herr Köhler,
ich finde es gut, dass Sie mit der nötigen Ernsthaftigkeit, eine sehr gute
Internetseite eingerichtet haben.
Ich habe schon einige Anregungen erhalten, und weiter vertieft.
Ich wünsche Ihnen alles gute ! Machen Sie weiter so.
Herzliche Grüße
B.Livingston

 
 
19


Name:
Volker Zentgraff (volkerzentgraff@aol.com)
Datum:Mi 23 Jul 2014 22:59:06 CEST
Betreff:Evolutionssprung
 

Hallo,
Ich bin beim stöbern im Internett auf Ihre Seite gestoßen.
Seit einiger Zeit lässt mich das Thema Evolution nicht mehr los.
Wenn man mit offenen Augen seine Umwelt betrachtet erkennt
man ueberall die gleichen Grundprinzipien der Evolution. Kulturell und Biologisch.
Im Moment arbeite ich mich durch Carl Sagans Schöpfung auf
Raten.
Doch bei dem Thema Evolutionssprung komme ich nicht recht weiter. Was löst ihn aus, welche Anzeichen gibt es dass er bevorsteht? Können Sie mir Tips geben?

Antwort: Evolutionssprünge sind zufällig, es gibt nichts, was sie ankündigt. Theoretische Aufschlüsse gibt Ingo Rechenberg in seinem Buch "Evolutionsstrategie" (1994) Siehe auch www.bertramkoehler.de/PR4.htm
Bertram Köhler

 
 
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Name:
Jost Lehner (@jost.lehner@lehner.org)
Datum:Sa 14 Dez 2013 12:52:28 CET
Betreff:Qualiaproblem
 

Fraglich ist, warum wir überhaupt etwas erleben, wenn bestimmte neuronale Prozesse in unserem Gehirn ablaufen. Der Zusammenhang zwischen den messbaren elektrischen Strömen des neuronalen Bewusstseins einerseits und unseren damit korrelierenden subjektiven Wahrnehmungen und Empfindungen (phänomenales Bewusstsein oder Qualia genannt) andererseits, erscheint rätselhaft.

M.E hat das neuronale Bewusstsein die biologische Aufgabe, über die unbewussten neuronalen Rechenvorgänge hinaus, die ständig einlangenden, oft widersprüchlichen Daten des Belohnungssystems, der Sinnesorgane und des Gedächtnisses immer wieder aufs Neue abzuwägen und dementsprechende Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus werden, angetrieben vom Belohnungssystem, aus dem Gedächtnis fiktive Situationen verrechnet, wohl um bei deren Eintreten gerüstet zu sein. Dann ist „Phantasie“ mit im Spiel.

Die mit dem neuronalen Bewusstsein korrelierenden Qualia, also unsere Wahrnehmungen und Empfindungen, also unser „Ich“, sind eine weitere Erscheinungsform des neuronalen Bewusstseins, also der elektrischen Ströme selbst. Es handelt sich dabei um ein infolge Dichte der Daten, Vernetzung und Dauerhaftigkeit zwingend auftretendes, auf Emergenz beruhendes Massenphänomen, dem, da die Rechentätigkeit vom neuronalen Bewusstsein erfolgt, eine gesonderte biologische Aufgabe nicht zukommt. Damit wäre das Qualiaproblem gelöst. Genaueres kann ich gerne zur Verfügung stellen.

Ihre Meinung hierzu, sehr geehrter Herr Professor, würde mich interessieren.

Antwort:
Der Titel Professor kommt mir zwar nicht zu, aber meine demgemäß nicht unbedingt maßgebende Meinung unterscheidet sich nicht wesentlich von der Ihrigen. Das Bewußtsein hat sich entwickelt, weil es den Organismen in der Auseinandersetzung mit ständig wechselnden Umgebungsbedingungen nützlich war, das ist seine biologische Bedeutung. Das Qualiaproblem ist erst dann ein "Problem", wenn man den Menschen nur als Individuum betrachtet und die sozialen Beziehungen vernachlässigt. Qualia haben erst dann eine Bedeutung, wenn es um die Verständigung von Mensch zu Mensch geht
Bertram Köhler

 
 
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Name:
Rudi Zimmerman (Philosoph@rudi-zimmerman.de)
Datum:Fr 15 Nov 2013 16:06:02 CET
Betreff:Antwort auf Merschs Beitrag 15
 

Mersch hat zwar Recht, dass Information (Wissen, das Geistige) immer eine materielle Grundlage benötigt, um gespeichert und verbreitet zu werden. Damit kann er aber nicht begründen, dass, wenn das Universum den "Wärmetod gestorben" ist (Entropiesatz), es auch keine Information (Wissen mehr gäbe).
Denn: "Wärmetod" bedeutet ja keinesfalls, dass keine Energie mehr vorhanden ist, sondern nur, dass die "Wärme" gleichmäßig verteilt ist, es keine Temperaturdifferenzen mehr gibt, also dass sich alle "Teilchen" gleich schnell bewegen. Es gilt auch weiter der 1. Hauptsatz der Thermodynamik, dass die Summe der Energie (Materie) immer gleich bleibt!!
Es wäre also theoretisch auch im "Wärmetod" ebensoviel Energie vorhanden wie derzeit.
Meine Theorie besagt, das derzeit nur ein sehr kleiner Teil der vorhandenen Energie/Materie des Universums zur Informationsspeicherung genutzt wird und am Ende alle vorhandene Materie/Energie. Es gibt zusätzlich eine Entwicklung dahingehend, dass zur Speicherung der gleichen Informationsmenge immer weniger Materie benötigt wird. Der Prozess der Vermehrung von Information kann sich also grundsätzlich nach dem Wärmetod weiter fortsetzen.

Antwort:
Wärmetod des Universums bedeutet, dass alle Energie in Wärmeenergie gleichmäßiger Temperatur umgewandelt ist und die Entropie damit einen Maximalwert erreicht hat. Es gibt also keinerlei Freie Energie mehr. Damit gibt es auch kein Leben mehr, das ständig Freie Energie benötigt und in Wärme umsetzt, und keinerlei Strukturen mehr, die höhere Ordnung und damit niedrigere Entropie besitzen würden als eine völlig homogenisierte Materie. Damit existiert dann auch keinerlei Voraussetzung für eine Entstehung und Speicherung von Information. Es kann dann keinen Prozess der Vermehrung von Information mehr geben.
Bertram Köhler

 
 
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Name:
inferus (inferus@webmail.de)
Datum:Fr 11 Mai 2012 11:44:18 CEST
Betreff:Lob
 

Eine ganz tolle Seite. Vielen Dank dafür.

 
 


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